Elektra Walzenhausen

Unser Profil

Wer sind wir, Eigentümerverhältnisse und unsere Firmengeschichte

Wer sind wir

Die Elektra Walzenhausen erstellt, betreibt und unterhält ein Netz zur Versorgung der Gemeinde Walzenhausen sowie einigen Aussengebieten mit elektrischer Energie. Zudem beliefert die Elektra die Verbraucher innerhalb ihres Versorgungsgebietes mit elektrischer Energie.

Ebenfalls führt die Elektra Walzenhausen einen Betrieb zur Ausführung sämtlicher elektrischer Hausinstallationen. Über das eigene Glasfaserkabelnetz können Dienste wie Internet, Telefon und TV von diversen Providern bezogen werden.


Eigentümerverhältnisse

Die Elektra Walzenhausen ist ein verselbständigtes Unternehmen der Gemeinde Walzenhausen in der Rechtsform einer selbständigen öffentlich-rechtlichen Anstalt.


Firmengeschichte

Schon vor der Jahrhundertwende bemühte man sich in Walzenhausen mittels Petrollampen um Licht in der Dunkelheit. Durch die Erstellung einer Kraftleitung ins Rheintal durch die „Elektrische Kraftversorgung Bodensee-Thurtal AG" (heute St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG) gehörte 1903 plötzlich die elektrische Beleuchtung zu den realistischen Möglichkeiten. Nach Gründung der „Elektrischen Kraft- und Lichtversorgung Walzenhausen AG" im Jahre 1906 wurde am 15. Januar 1907 ein Energielieferungsvertrag mit der Elektrischen Kraftversorgung Bodensee-Thurtal AG abgeschlossen. Ab 1909 erfolgte ab Walzenhausen auch die Erschliessung von Büriswilen (Gemeinde Oberegg) mit Strom.

Da die Weiterführung der Stromleitung vom Dorf in die Lachen als zu aufwendig eingestuft wurde, entschloss sich die Lesegesellschaft Lachen zur Gründung der Aktiengesellschaft "Elektra Lachen AG". Ab 1908 begann somit auch hier der Strom zu fliessen.

1934 wurde der Gemeinderat durch eine Volksinitiative aufgefordert, Schritte für den Kauf der Elektrischen Kraft- und Lichtversorgung Walzenhausen AG zu unternehmen.

Nach jahrelangem Seilziehen zwischen dem Gemeinderat und der AG wurde dem Kauf am 28. April 1938 durch das Stimmvolk und am 18. Juni 1938 durch die Generalversammlung der Aktiengesellschaft zugestimmt.

Nachdem die St.Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke AG 1921 eine Hauptleitung bis Lachen erstellt hatten, wurde auch die Elektra Lachen AG 1938 von der Gemeinde übernommen.

Seither ist die Versorgung mit Elektrizität Sache der Gemeinde. Als Betriebsleiter wurde der seit 1907 tätige Albert Arni mit der Übernahme durch die Gemeinde weiterbeschäftigt. 1944 trat Paul Egger seine Nachfolge an, dem 1945 Karl Fässler folgte. Ab 1975 leitete Hans Schmid bis zu seiner Pensionierung im Jahre 2007 die Geschicke der Elektra als Betriebsleiter. Seit dem 1. Oktober 2007 heisst der Betriebsleiter nun Daniel Frunz.

Das alte Reglement von 1962 hat immer wieder zu Diskussionen zwischen Elektrakommission, Betriebsleitung und Gemeinderat geführt. Die Kompetenzen und Aufgaben waren nie klar. Darum und im Hinblick auf die Öffnung des Strommarktes suchte man neue Strukturen. Als ideale Rechtsform bleibt die selbständige öffentlich-rechtliche Anstalt. Diese erlaubt der Elektra weitgehende unternehmerische Unabhängigkeit. Trotzdem bleibt sie vollumfänglich in Gemeindebesitz. An der Gemeindeabstimmung vom 22. September 2002 haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dem Wechsel mit grossem Mehr zugestimmt. Am 1.Januar 2003 trat die neue Rechtsform in Kraft und zugleich ist Elektra Walzenhausen der offizielle Name.

Seit Beginn der Versorgung mit elektrischer Energie wurden auch Hausinstallationen ausgeführt. Das gut ausgebildete Personal der Elektra plant, installiert, unterhält und repariert sämtliche elektrischen Anlagen. Für Neu- und Umbauten, Telefoninstallationen sowie EDV-Verkabelungen stehen kompetente Berufsleute zur Verfügung. Bei dringenden Fällen ausserhalb der normalen Arbeitszeit lässt Sie auch der Pikettdienst nicht im Dunkeln stehen.